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ARBEITSTAG der Frauen im Dorf

Überall, wo Landwirtschaft betrieben wurde, war die Mithilfe der Ehefrau unsersetzlich. Sie musste bei vielen Verrichtungen “ihren Mann stehen”.Zwischen fünf und sechs Uhr in der Frühe begann der Arbeistag mit dem Füttern des Viehs und dem Melken der Kühe. Anschließend mussten die Kinder versorgt werden. Je nach Jahreszeit ging es dann auf das Feld zum Hackken oder Jäten. Häufig waren dabei auch lange Wege zurückzulegen, denn durch die Erbteilung waren viele Wiesen und Äcker weit auseinanderliegend. Alle vier Wochen wurde die Wäsche gewaschen, gebleicht und getrocknet und im Abstand von zwei Wochen wurden im “Backes” mehrere Laibe Brot gebacken.

Im Bauernhaus waren die Frauen “gleichberechtigt”, sie konnten fast jede landwirtschaftliche Arbeit verrichten wie die Männer. Grube und Hütte bestimmten die Zeit, die den Männern für die Versorgung der Landwirtschaft blieb. Auf 50 Fotografien aus den 30er bis 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sind Frauen und andere weibliche Familienangehörige aus Eiershausen zu betrachten, wie sie in den immer wiederkehrenden Kreislauf der der landwirtschaftlichen und haushaltlichen Arbeit eingebinden sind. Die Ausstellung ist nur am 19.8. 2018 zwischen 14 und 17 Uhr im Eiershäuser Mühlchen (in der Nähe der Obstpresse) zu besichtigen. Infos gibt es bei Irene Krüger ( 02774-912908)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mikrokosmos 2018 Kopie

Die einzigartige Welt der Mikrofotografie steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Heimatmuseum Eibelshausen. Unter der Thematik „Kleines ganz groß – Winziges noch größer – Eine Reise in den Mikrokosmos“ präsentiert der Sinner Fotograf Jochen Schmidt       35   großformatige Bilder, die atemberaubende, hautnahe Einblicke in Insekten und Pflanzen vermitteln.

Für seine Aufnahmen verwendet Schmidt das sogenannte „Focus-stacking-Verfahren“ bei dem ein Motiv mit bis zu 500 Aufnahmen bei jeweils einem anderen Schärfepunkt fotografiert wird. Mit einer speziellen Software werden die Bilder übereinandergelegt und zu einem Foto mit außergewöhnlicher Schärfentiefe zusammengefügt. Schmidts Bilder zeigen Objekte, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind und den Betrachter über die Vielfalt und Wunder der Natur staunen lässt.

So sind Kunstwerke entstanden, die mit ihrem bildgewaltigen Eindruck an ferne Fantasiewelten erinnern. “Die Faszination und Spannung an dieser Art von Fotografie ist, dass sich erst nach Fertigstellung eines Bildprojektes die ganze Schönheit und das einzigartige Detailreichtum offenbart”, sagt Schmidt zu seinen Fotoarbeiten.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Jochen Schmidt im letzten Jahr  zwei erste Preise für seine Multivisions-Schauen gewinnen konnte. Die Ausstellung „Kleines ganz groß – Winziges noch größer. Eine Reise in den Mikrokosmos. Fotografien von Jochen Schmidt” ist jeweils sonntags zwischen 14 und 17 Uhr vom 21.1. bis 18.2. im Ausstellungsraum des Heimatmuseums Eibelshausen (Marktstraße 1) zu besichtigen.

Während der Öffnungszeiten läuft in einem Nebenraum eine Bilderschau, die Einblicke in die Herstellung dieser Fototechnik kurzweilig vermittelt. Und am 31.1. und 1.2. 2018 jeweils um 19 Uhr zeigt Schmidt auch im Heimatmuseum Höhepunkte seines fotografischen Schaffens   eine einzigartige Mutivisions-Schau auf einer Panoramaleinwand.

Am Eröffnungssonntag 21.1. werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Kontakt: Winfried Krüger 02774-912908

Webseite Jochen Schmidt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kürbisfest am 8.Oktober in der Schulscheune in Eiershausen

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Kürbisvielfalt zum Anfassen

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Ein Teil des kulinarischen Angebots

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Der Ansturm beginnt

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Marmeladen zum Probieren !

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Wegen des unsicheren Wetters wurde das Schaudepot “Waschmaschinen” leergeräumt

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Es ist noch Suppe da

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Ehrenbürgermeister Otto Schlemper im Gespräch

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Er passte auf den Kürbiswagen auf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Prinzip ist einfach: Einmal im Jahr öffnen Denkmale, um sie durch Führungen “erlebbar” zu machen. Das kleine Museum für “Bergbau und Fernmeldetechnik” ist in dem 107 Jahre alten Transformatorenhaus (technisches Denkmal) untergebracht.

Die Wissenbacher Schiefergrube Batzbach blickt auf eine 249 jährige Tradition zurück, Exponate wie Gezähe, Geleucht, Helme, Messwerkzeuge, Fotosammlungen und historische Dokumente lassen diese Zeit noch einmal aufleben, ein kleiner Film gibt Einblicke in die Produktion von Schiefermehl.

Gleichwohl vielfältiger und geräuschvoller geht es in der Abteilung Fernmeldetechnik her.Den Besucher erwartet neben einer Telefonsammlung, historische Geräte in der Entwicklung der Fernschreibtechnik, Einblicke in den Bau von Telefonleitungen und verschiedene Münzfernsprecher. Kernpunkt ist eine auch heute noch funktionierende Ortsvermittlungsanlage.Außerdem können Besucher vom alten Telefonhäuschen nach Einwurf von 20 Pfennigen (wird zur Verfügung gestellt) eine bestimmte Nummer anwählen und die vor der Anlage stehenden Personen sehen und hören, welch technischer Aufwand nötig ist, um eine Gesprächsverbidung aufzubauen.. Gerhard Herget und Joachim Hundt geben Informationen und Hilfestellungen.

 

MAUSEFALLEN

Menschen und Mäuse haben eine gemeinsame Geschichte. Es ist keine Liebesgeschichte, eher eine Bauchbeziehung. Alles, was den Menschen schmeckt, mundet auch den Mäusen. So begann die Jagd auf Mäuse, als die Menschen sesshaft wurden, sich häuslich niederließen und  – Vorräte anlegten. Im Kampf um diese Konkurrenten kannte die menschliche Fantasie keine Grenzen: da wurde ertränkt, erwürgt, erschlagen , elektrifiziert und vergiftet.

Die Ausstellung  zeigt nicht nur eine große Anzahl von Fallen aus unterschiedlichen Zeiten, sondern beleuchtet auch mit Texten, Plakaten, Sprichwörtern die jahrhundertlange Mühe der Menschen , sich dieser Plagegeister zu entledigen.

 

 

 

“Herrliches Hessen” im Trafohaus und in der Schulscheune. Der Hessische Rundfunkt  produzierte dieser Tage für die beliebte Sendung auch in der Eiershäuser Schulscheune. Dort waren die Sammlungen von Holighaus-Waschmaschinen und Wintersprtgeräte interessant. Im Wissenbacher Trafohaus war es schon aufwendiger.Es wurde ein Handlungsverlauf zwischen der (funktionierenden) Telefonzelle und der Vermittlungsanlage hergestellt. Eindrücke von den Dreharbeiten soll diese Auswahl vermitteln. Die Sendung soll am 21.11.2017 um 20.15 Uhr ausgestrahlt werden.

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In der Ski-und Schlittensammlung

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Ein Teil der Sammlung von Holighaus Bottich- Waschmaschinen

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Das Trafohaus in Wissenbach -Museum für Bergbau und Fernmeldetechnik

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Eine der Kamerafrauen wählt eine besondere Perspektive

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Diese Kamerafrau fand die Vögel auf der Telefonleitung originell.

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Vorbereitungen zum Dreh

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Moderator Dieter Voss wartet auf eine Regieanweisung

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Hat geklappt! Museumsmitglied Joachim Hundt und Dieter Voss

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Joachim Hundt erklärt, wie eine Vermittlungsanlage funktioniert

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Und immer wieder faszinieren die Geräusche

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Freude über den Drehschluss